toggler

Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Vermittlungsbüro Knauff

Suche
Angebote

Die Erweiterung des Schöpfwerkes im Ostseebad Dahme

Ohne Schöpfwerke auf der Halbinsel Wagrien, die das Oberflächenwasser in die Ostsee pumpen können, ist auch der Regenwasserzufluß für die flachen Ländereien des ehemalige Kreises Oldenburg/Holstein nicht regulierbar. Insbesondere die stark zugenommene Bebauung der hier liegenden Ostseebaeder Weißenhäuser Strand und auch Dahme und Kellenhusen sorgen beim Oberflächenwasser für solche Mengen, dass dieses umgehend in die Ostsee gepumpt werden muss. Der in den letzten Jahren immer häufiger auftretende Starkregen bereitete zunehmend Probleme und der Oldenburger Graben nimmmt große Mengen des eingeleiteten Oberflächenwassers auf. Immer mehr mußten  die Schöpfwerke am Weißenhäuser Strand auf dem einem Ende des Oldenburger Grabens und das Schöpfwerk in Dahme auf der Gegenseite das Wasser die Ostsee vor Dahme pumpen. Heute wurde in der Presse die Investition in das Dahmer Schöpfwerk mit einem Volumen 1,7 Millionen Euro vorgestellt. Die Hoch-und Tiefbauarbeiten in unmittelbarer Nähe des gewaltigen neuen Dahmer Deichbaues fordern die Fachleute vor Ort ganz besonders.Derzeit wird die Verbindung zwischen den einzelnen Rohrleitungen zum seeseitigen Anschlußrohr hergestellt. Das Dahmer Pumpwerk soll nun mit einer neuen vierten leistungsstarken Pumpe arbeiten, damit das Wasser aus Weißenhaus auch in die Ostsee vor Dahme abließen kann. Notwendig ist auch das Ausbaggern des gesammten Oldenburger Grabens. Insgesamt ist die Baumaßnahme des des Wasser-und Bodenverbandes schon als historisch einzuordnen. Der Verband hat ein Einzugsgebiet von 25000 Hektar und das macht gut 18 Prozent der Kreisfläche aus. Ziel der beschriebenen Baumaßnahme ist es, ab August 16000 Liter Oberflächenwasser pro Sekundeaus dem Oldenburger Graben in die Ostsee zu pumpen.Die Maßnahme ist geeignet, künftig hier gegen den steigenden Wasserpegel gerüstet zu sein. Der Bericht der LN zu dem Thema ist sehr informativ. Jetzt weiß man,dass die hohen Investitionen absolut sinnvoll sind. Auch ein Besuch der Baustelle in Dahme ist interessant.

Mittwoch, 27. Februar 2013