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Das Land Schleswig-Holstein bezahlt vorrangig an der Westküste den Deichbau.

das Land Schleswig-Holstein bezahlt vorrangig an der Westküste den Deichbau.

Etwa ein Viertel Schleswig-Holstein wird als mögliches Überflutungsland eingestuft. Bei steigenden Pegelständen auch an der Ostseeküste sind noch viele Küstenabschnitte unzureichend gegen stärkere Sturmfluten gesichert, das heißt, die Deiche müssen erhöht und den starken Ostseewellen angepaßt werden. Im Ostseebad Dahme ist die Maßnahme schon durchgeführt. Aber in dem Ostseebad Kellenhusen sind die Deiche noch nicht sachgerfecht verstärkt worden und die Bürger warten schon mehr als ein Jahrzehnt. Erkennbar ist die Ungleichbehandlung von Nordseedeichen und Ostseedeichen. Problemlos werden die Kosten für den Küstenschutz in Mecklenburg von der Landesregierung übernommen. In Schleswig-Holstein werden die Küstenschutzmaßnahmen nur an der Nordseeküste nicht den Kommunen angelastet. An der Ostseeküste erfolgt der Küstenschutz wohl zögerlich und die Kommunen und Grundstücksbesitzer werden hier zur Kasse gebeten. Die Problematik hat die Regionalpresse heute sehr deutlich beschrieben. Die neue Landesregierung hat den Gesprächsbedarf wohl lösungsorientiert anerkannt. Allein der Haushalt läßt wohl nur kleinere Investitionen  zu. Die Wasser-und Bodenverbände an der Ostsee haben sich nun zu einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Ziel verbunden, auch die Finanzierung des Küstenschutzes allein dem Land Schleswig-Holstein aufzuerlegen. Es gilt also noch mehr Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, um die Landesregierung  von der auch finanziellen Gleichbehandlung zwischen Nord- und Ostsee bei den Küstenschutzmaßnahmen zu überzeugen.     

Donnerstag, 28. M?rz 2013